Über mich

Wer ich bin? Gute Frage. Ich habe fast 25 Jahre gebraucht, das heraus zu finden und bin immernoch auf der Suche. In erster Linie bin ich ein Mensch, der jahrelang dachte, auf dem falschen Planeten gelandet zu sein. Warum ich das so lange dachte, erfuhr ich erst 2015 mit 24 Jahren. Ich weiß jetzt, dass es okay ist anders zu sein und lerne mich so Stück für Stück besser kennen.

Ich bin im Oktober 1991 geboren. Oktober ist mein Lieblingsmonat. Ich mag die Farben und den Duft des Herbstes, gelborangebrauner Blätterregenduft. Die frühe Dämmerung und die erfrischenden Temperaturen ganz besonders. Ich mag die düstere Atmosphäre, aber auch das Sonnenlicht, das von den strahlend warmen Bäumen reflektiert wird. Mein Geburtstag war ein blauer Mittwoch. Blau ist meine Lieblingsfarbe, in allen Varianten. Bis heute mag ich den Mittwoch von allen Tagen am liebsten. Er ist blau, luftig, leicht und immer bereit mir ein bisschen Freiheit zu schenken. Freiheit finde ich auch in der Natur, oder in der Musik,  in der Symmetrie und den vielen Kleinigkeiten des Alltags. Sie sind mein Zugang zu mir selbst.

Ich bin ein paradoxes Wesen mit einem paradoxen Leben. Ich mag die Ordnung und mein ganz persönliches Chaos, mag die Sonne, aber nur wenn mir der eisige Wind dabei ins Gesicht weht. Ich mag Menschen, aber verstehe sie nicht. Ich sammle Wissen, aber (ge)brauche es nicht. Ich kann spontan sein, wenn ich es vorher plane,  habe soziale Ängste und Schwierigkeiten und studiere einen sozialen Beruf. Bei Unfällen und Ausnahmesituationen bleibe ich ruhig, doch wenn meine Pläne durcheinanderkommen drehe ich durch. Ich kann mich stundenlang mit meinem Interesse beschäftigen, mich aber keine fünf Minuten auf Gespräche mit anderen konzentrieren.

Jeden Tag lerne ich mich besser kennen. Die Masken der Vergangenheit habe ich versucht abzulegen und trage sie nur noch selten. Hier bin ich, ungefiltert und bereit, einen Schritt auf die Welt zuzugehen.

 

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